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Me against the world


Kurz und knapp vorab: Wir holen allmählich auf. Ich hab nämlich einiges Neues zu berichten, das ich unbedingt loswerden will^^ Danke für bisher 17 an meinem Leben Interessierte =]



Sacrifice me

Im Januar hatten wir für zwei Wochen gemeinsam Unterricht. "Projekttage", sozusagen. Ich hatte mich schon die ganzen Winterferien über darauf gefreut und konnte es kaum erwarten, dass die zwei Wochen anbrachen. Und auch, wenn ich nicht wirklich viel mit ihm geredet habe, rückschließend lässt sich doch sagen, dass ich Fortschritte gemacht habe.

Es hatte sich mehrmals ergeben, dass wir zu fünft - meine beste Freundin (die eigentlich vielmehr ein bester Freund ist), einer unserer Kumpel, ein Freund von R., R. und ich - geredet und gelacht haben, manchmal hat R. dabei ganz süß zu mir gesehen. Mir ging's immer total gut, wenn seine Augen wieder in meine Richtung wanderten.

Und dann hatte ich es tatsächlich geschafft: er redete mit mir. Ich hatte auch gar nicht das Gefühl, dass ich irgenwie aufdringlich gewesen wäre - er ist von sich aus auf mich eingegangen und hat das Gespräch aufrecht erhalten. Oh, es war so wunderbar... hach...

Ich werde nicht auf jeden einzelnen Wimpernschlag eingehen, aber eins kann ich euch verraten: Diese Blicke waren definitiv kein Zufall, so sicher wie das Amen in der Kirche.


I must not chase the boys

...und doch ist da immer die Moralfrage... was tue ich da eigentlich? Ich habe Interesse an einem Boy, der... der eine Freundin hat.

Manchmal denke ich, dass es ein ziemlich unfaires Spiel mit zerbrechlichen Herzen ist, sich in jemanden zu verlieben, den man nie haben kann. Aber ich kann nicht aufhören - das ist wie eine Besessenheit. R. ist eine Droge und ich bin abhängig, ich komme auf Entzug, sobald die Erinnerung an die letzte Begegnung verblasst. Sie verblasst immer schneller, ich brauche immer mehr.

Ich bin süchtig nach seiner Nähe. Und nach seinen Blicken. Schau mich an! Sieh zu mir! Ich möchte es ihm manchmal am Liebsten entgegenschleudern: Starr mich doch endlich richtig an! Ich will deine Blicke auf mir spüren, in meinem Gesicht, an meinem Hals, an meinen Reizen. Ich will, dass du mich liebst, dass du mich genauso begehrst, wie es mich nach dir verzehrt.

In manchen Momenten bin ich drauf und dran, es ihm um die Ohren zu pfeffern. Verdammt, siehst du's denn nicht?! Ich bin total verrückt nach dir! So verrückt, dass ich nur noch an dich denken kann und an gar nichts anderes. So verrückt, dass ich deinetwegen meine Kurse wechsele - damit ich eine Garantie drauf hab, dir wenigstens 2x in der Woche für eine Doppelstunde nahe sein zu können.

...an manchen Tagen ist es ziemlich schwer, mich zu beherrschen, so zu tun, als wäre nichts. 

Heute hatte ich mich in der Mathegruppenarbeit auf einen sonnigen Flur verkrümelt, in dem Wissen, dass R. dort sitzen und vor sich hinarbeiten würde. Er sah auf, als er meine Stiefel näherkommen hörte. Vielleicht war's nur Zufall. Vielleicht aber auch nicht - meine Stiefelabsätze klingen nicht wie die anderen, meine klingeln mit jedem Schritt, weil etwas drangebunden ist, das klingeln kann.  Gehen wir's mit Wahrscheinlichkeitsrechnung an: ich habe immerhin eine 50%ige Chance, dass er wusste, wer da den Flur runtergeschlendert kam.

Hoffnung kann einen wirklich wahnsinnig machen, stelle ich gerade fest.

Ebenso wahnsinnig wie die Frage, was ich da eigentlich tue - ich sollte die Finger von ihm lassen. Jetzt weiß ich ja sogar offiziell, dass er... ich bin egoistisch, weil ich einfach darüber hinweggehe. Weil ich nicht aufhören kann von ihm zu träumen. Weil ich gar nicht damit aufhören will, ständig nur an ihn zu denken.

Es gibt Tage, an denen drehe ich mich mit mir selbst im Kreis. 


Caught between wrong and right

Morgen ist Valentinstag! Ich bin ja echt gespannt, ob jemand an mich gedacht hat... aber was mich viel mehr beschäftigt: was wird er wohl sagen, wenn er entdeckt, was ich getan habe...

Oh Gott, was hat mich bloß geritten!

Ich hatte gestern Abend einen Geistesblitz. Und heute, nach der letzten Stunde, versteckte ich das Resultat daraus - selbstgemachte Schokolade (schmeckt, wenn ich das so sagen darf, besser als erwartet) - in seinem Fach. Aaaah!

Allmählich paranoid werdend frage ich mich nun unablässig, ob er irgendwie drauf kommen könnte, wer das war... ich hoffe nicht. Dann hätte er mich in der Hand, dann wäre ich verletzbar.

Was habe ich bloß getan?!

Ich bin so egoistisch... 

Wieso, wieso musste dieser verdammte blöde Kerl zu mir gucken? Im Endeffekt ist es alles seine Schuld! ...aber das hilft mir auch nicht aus dieser blöden Situation hinaus.

Vor einigen Tagen hat er sich in der Mensa die Haare gekämmt und dabei die ganze Zeit rübergesehen zu mir. Und obwohl das eigentlich eine typische Mädchenart ist, nach Aufmerksamkeit zu fischen, bin ich mir sicher, dass er sich nicht gerade ohne Absicht in der Mensa (!) seiner Haarpflege gewidmet hat. Zumal sie an dem Tag eigentlich wie immer aussahen und ich nicht den Eindruck hatte, als hätte er sie zuhause nur zwischen Tür und Angel zusammengebunden...

Ich werde aus dem Kerl nicht schlau. Ehrlich nicht. 

13.2.08 20:08
 


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